Es geht weiter ... 

Ganz langsam verschwamm sein Gesicht vor ihren Augen. Es machte ihn ein wenig unrealer und Leila konnte wagen von der Seite zu träumen, die sie so an ihm liebte. Warum, warum nur, war er nicht einfach immer der liebevolle Junge, der sie in den Armen wiegte und von dessen Küsse ihr schwindelig im Kopf wurde? Sie seufzte und blinzelte die Tränen aus ihren Augen. Kalt liefen sie ihre Wangen hinunter. Wieso sagten ihr immer alle, sie solle ihn vergessen, da er ein Arschloch sei? Warum konnte keiner verstehen, dass sie das genauso gut wusste wie all ihre Freunde, aber sie ihn eben einfach nicht vergessen wollte?! Leila drehte die Musik noch ein wenig lauter und hoffte ihre Mutter nicht zu einem erneuten Streit zu provozieren. Sie spielte mit dem Gedanken sich einfach ins Bett zu legen und zu schlafen. Aber ihr war klar, dass sie stundenlang kein Auge zu machen würde, also hoffte sie, er könnte plötzlich an ihr vorbeifliegen wie eine Staubfluse, die sie nur einzufangen brauchte. Sie rieb sich die Müdigkeit aus den Augen und massierte behutsam ihre Schläfen. Schwer atmend lehnte sie sich zurück und tastete mit einer Hand nach der Zigarette neben ihrer Tastatur. Ihre Finger zitterten und sie dachte wehleidig grinsend an die Kommentare ihrer Klassenkameraden während sie sich die Zigarette ansteckte. Ein tiefer Zug beruhigte ihre Lungen. Sie lehnte ihren Kopf in ihren Nacken. Ihr Atem schien in letzter Zeit seinen eigenen Willen zu entwickeln. In einem Moment ging er flach und rasch, dann kam er nur langsam und mühsam und in grausamen Augenblicken setzte er ganz aus. Es erschreckte sie nicht einmal mehr, dass sie sich nach diesen Augenblicke wünschte, sie hätte nicht mehr angefangen zu atmen. Ihr Leben machte einfach keinen Sinn mehr. Sie brauchte ihn zum glücklich sein, sonst war jeder Tag nur der leere Kokon, den der bunte Schmetterling schon lange hinter sich gelassen hatte. Sie musste die aufkommende Übelkeit untedrücken und versuchte die Erinnerungen mit ihr hinunterzuschlucken. Jimmy wollte ihren Kopf einfach nicht räumen, von ihrem Herzen ganz zu schweigen. Ihre Gedanken überschlugen sich und der Bildschwirm flimmerte vor ihren Augen. Hastig tippte sie eine Statusnachricht ein und erhob sich mit wackligen Knien von ihrem Stuhl. Die Zigarette drückte sie nur zur Hälfte geraucht aus und wankte dann zum Badezimmerspiegel. Wieder blickte sie in dieses unglückliche verheulte Gesicht. Wenn sie den Spiegel nur zertrümmern könnte, mit samt ihrem Ebenbild darin, wie Jimmy es mit ihrem Herz gemacht hatte. Aus ihrer Trauer wurde erneut Wut. Sie spürte es. Irgendwann würde die Liebe letztendlich Verachtung und vielleicht sogar ein wenig Hass weichen. Bis sie zu Dankbarkeit werden würde. In diesem Moment war es ihr klar. es war eine geile Zeit gewesen und sie wollte die Erinnerungen nie mehr los lassen, aber noch deutlicher erkannte sie, dass noch viel bessere Zeiten auf sie warteten. Zeiten, in denen sie ihr Spiegelbild nicht hasste und in denen sie nicht zitternd vor dem PC auf die Nachricht ihres Prinzen wartete. Ihr Herz klopfte noch immer schmerzend in ihrer Brust. Wie lange wohl musste sie noch jede Nacht wach liegen und sich von alten Bildern geplagt in den Kissen wälzen? Wann endlich konnte sie aufhören die Vergangenheit lebendig machen zu wollen? Sie spürte erneut den Wunsch in sich aufkeimen, eine zweite Chance zu erhalten. Eine zweite Chance, um sie ihm an den Kopf zu werfen und zu sagen: Ich schenk sie dir, gib mir mein Herz dafür zurück! Und sie würde es schaffen...sie hatte all die lieben Menschen um sich herum die ihr zur Seite stehen würden...sie würden sie auffordern die zweite Chance wegzuwerfen so wie es Sam bei Frodo am Schicksalsberg mit dem Ring getan hatte. Und wenn sie sich daran klammern würde und einen Neubeginn wagen würde, dann wären sie für sie da und würden sie auch in dieser Entscheidung unterstützen. Sie atmete ganz ruhig ein und aus. Sie bestimme selbst über das luft holen. Sie bestimmte wie ihre Welt sich drehte und sie bestimmte wie das Gesicht im Spiegel aussieht, dass sie ansah. Es blickte mit einem hoffnungsvollen Lächeln auf sie zurück und das Licht unter der Badezimmertüre breitete sich aus wie der Schimmer eines neuen Morgens...

 

Das Ende ist noch lange nicht geschrieben, doch trotzdem kam ich mithilfe von Krisi's Vorschlag näher ! Ich danke dir sooo sehr für alles meine Süße... Ich liebe dich über alles! Ich freu mich schon gemeinsam mit euch am 10. Dezember die Harmonie in HN zu rocken... *freu&strahl*

Silbermond wir kommen :-)

26.11.06 16:00


Ganz neue Seiten ...

Ich knüpfe jetzt einfach an dem letzten Eintrag an und setze ihn fort...

...denn vieles ändert sich und noch mehr bleibt...

Zu wissen, immernoch ein Niemand für ihn zu sein, schmerzt unendlich... Es tut so weh vergessen zu sein und weiter ihn seiner Erinnerung zu verblassen... Warum hänge ich so sehr daran und warum wünsche ich mir so sehr weiter daran hängen zu dürfen? Es ist die Idiologie in Person, weiter daran zu glauben es nochmal zu schaffen... Bemühungen sind schön, aber leider einmalig ... Zumindest in dieser Geschichte...

Verdammt nochmal... leb deine TRÄUME!!! 

Leila steht vorm Spiegel im Bad und schaut sich an... das einzige was sie sieht ist diese unendliche Traurigkeit und Enttäuschung die sie nach außen trägt. Enttäuschung darüber, dass er sie bei ihrem allerletzten Treffen nicht einfach am Arm gepackt hat und sie rücksichtslos geküsst hat. Sie wäre ihm niemals im Leben ausgewichen. Doch er ließ sie gehen... sie hatte sich umgedreht und ihm noch ein selbstbewusstes Tschüss über die Schulter geworfen und insgeheim gehofft er würde sagen AufWIEDERsehen... doch das tat er nicht... 

Vor kurzem hatten sich Leila und Jimmy getrennt. Es war in ihrer kurzen  Beziehung überdurchschnittlich viel schief gegangen und nach etlichen Neuanfängen hielt Leila es für sinnvoller dieses Desaster zu beenden. Er gab ihr genug Gründe hinter ihrer Entscheidung zu stehen, doch der fundamentale Grund für die Trennung war ihre unendliche Liebe zu ihm... So kurios es klingen mag, dachte sie sich, es war besser so! Sie wollte wieder glücklich werden... Sie war ein tolles und lebensfrohes Mädchen, ihre " Unperfektion " machte sie so wundervoll ! Sie war nicht eifersüchtig und anspruchsvoll wie viele andere Mädchen, die sie kannte, sie war ziemlich umgänglich, würde ein Hundezüchter über seinen zu verkaufenden Welpen sagen! Sie wusste ganz genau , sie würde ihm immer und immer wieder verzeihen. Sie machte sich selbst nichts mehr vor... Sie wusste ER LIEBT SIE NICHT! Das fühlt man doch... Sie konnte es aber nie ganz akzeptieren , was sie da entschied... Sie machte sich selbst vor, glücklich damit zu sein, doch in ihrem kleinen Herzen das ER nicht mehr an sie zurück gab schlummerte immer noch diese kleine Hoffnung, doch noch einmal die schönen Momente mit ihm wiederholen zu können! Doch sie war am Ende ihrer Kräfte angelangt! 

Sie hatte wieder einmal verschlafen weil sie am Abend zuvor stundenlang sein Bild angestarrt hatte und darauf hoffte aus diesem schlecht gepixelten Bild würde eine reale Person entspringen. Er besuchte sie nächtlich in ihren Träumen und sie genoss die wenigen Stunden die sie mit ihm hatte! Auch wenn Berührungen zu Staub zerfielen, sie wollte ihn nur mehr oder weniger lebendig sehen! Sie hüpfte in ihre Lieblingsjeans , zog ein lässiges Punk-Tshirt über ihren Kopf, verstrubbelte dabei ihre Maronenbraunen glatten Haare und schnürte sich ihre Chucks um die Füße.. Sie packte ihre Tasche und verließ das Haus. Seit der Trennung wählt sie nicht mehr den kurzen Weg zur Bushaltestelle , sondern den, der durch eine kleine Fußpfad-allee führt. Sie spürte die Kieselsteine unter ihren Schuhen knirschen und die morgendliche Vorwinterbrise zog ihr ums Gesicht, wie ein Schleier, geführt von kleinen Elfen!  Links und Rechts gesäumt von Bäumen tänzelte sie leichtfüßig an der alten Sitzbank vorbei und hüpfte die wenigen Treppenstufen wie schwerelos hinunter! An der Haltestelle angekommen , steuerte der Bus auch schon um die Ecke... Sie fand einen freien Platz und drückte ihre Stirn gegen die Glasscheibe, die durch ihren schweren Atem beschlug! Sie zeichnete mit ihrer Fingerspitze ein Herz auf das Fenster und sah es wieder wie von Geisterhand verschwinden. Sie drückte ihre Nase auf die Scheibe und beobachtete die am Bus vorbeirauschenden Lichter ganz gebannt. Doch dann versunk sie wieder in ihren Träumen. Sie erinnerte sich an ihr erstes Treffen... Sie saß nervös im Zug und spürte wie von Station zu Station die Schmetterlinge in ihrem Bauch immer kräftiger flatterten. Sie strahlte und war unendlich glücklich! Wie bei einem Film spulte Leila ihre Gedanken vorwärts und kam an die Stelle, an der sie gemeinsam auf den Zug nach Hause warteten. Er schloss seine Arme um sie und sie schauten sich tief in die Augen. Sie liebte das Gefühl einen besonderen Jungen das erste mal zu küssen. Doch bei ihm schien der Moment unendlich lange bis sich endlich ihre Lippe beührten. Unter ihr sackten ihre Beine weg und sie vergaß alles um sich. Sie war passiv im Leben doch mehr als aktiv bei diesem unglaublich tollen liebevollen zärtlichen Kuss. 

Der Bus bremste und öffnete seine Türen. Die Schüler strömten wie ein Meer aus Köpfen in die Einganstüre der Schule... Über dem Eingang stand Goethe-Gymnasium doch viel besser hätte die Überschrift: "Für ein paar Stunden das reale Leben!" gepasst! 

Als sie Nachmittags von der Schule kam, stürmte sie an ihren PC und fuhr ihn hoch! Er war schon online... Sie wollte ihn eigentlich aus ihrer Kontaktliste löschen doch sie tat es nicht... Er schrieb ihr nicht! War ja auch irgendwie logisch... Sie sitzt stundenlang davor und irgendwann gegen Abends, traut sie sich doch ihn anzuschreiben. Das letzte Treffen saß ihr imer noch tief im Mark , doch sie wagte es trotzdem! Der Inhalt dieses Gesprächs rührte sie zu Tränen. Er hatte ihr Internettagebuch gelesen und  wollte sie zurück!  Sie wusste nicht ob sie sich darauf einlassen solte. Er hatte es schon öfters auf diese Tour gemacht aber irgendwas gab ihr das Gefühl , dass es diesmal anderst sein sollte! Sie gestand ihm ihre Gefühle und so verlief das Gespräch wie im Traum...   Sie spürte wie ein Lächeln auf ihre Lippen zurückkehrte und musste sich eingestehen, dass sie ihn nicht so schnell hätte vergessen können! Auch wenn sie es nach der Trennung noch so sehr wollte! Sie verabschiedeten sich und sie schöpfte wieder einmal Hoffnung , bald in seinen Armen liegen zu können. Ihn wieder küssen zu können! Trotzdem hatte Leila gewisse Zweifel, was würde in Jimmys Kopf vorgehen, meint er es wirklich ernst! Doch diese Zweifel verschwanden fast von alleine! Sie schlief diese Nacht richtig gut und freute sich auf den kommenden Abend.

Am nächsten Tag hatte sie Mittagschule und war somit den ganzen Tag nicht Zuhause und als sie endlich nach Hause kam, war er schon in der Musikprobe... sie war irgendwie traurig, weil sie wusste sie müsste auch gleich wieder gehen und würde erst spät vom Tanzunterricht zurückkommen, wenn er nicht mehr online sein würde! Und so war es auch.. sie kam später als sonst, doch hatte keine Minuten nicht an ihn gedacht! Sie war während dem Training überhaupt nicht bei der Sache sondern schmiedete schon Zukunftspläne für ihr nächstes  Treffen! Ein fataler Fehler... Doch sie konnte es nicht ahnen... 

Am nächsten Tag kam sie online... Leila und Jimmy sprachen über belanglose Dinge und sie erkannte sein Desinteresse ihr gegenüber überhaupt nicht! Er war abweisend und ganz verwandelt... So wie es vor der Trennung auch war! Dachte er, mit seiner Tour hätte er sie mal wieder schwach gemacht!?Wie konnte sie nur so naiv sein, dachte sich Leila wobei sie den PC verfluchte und ihre Musik ganz laut drehte!  Sie hasste ihn für sein Verhalten. Sie wollte es ihm klarmachen durch eine versteckte Botschaft, doch als er sie darauf ansprach log sie und schweifte ab... Sie hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt... JETZT hätte sie es ihm doch sagen können, doch sie wusste sie würden wieder  streiten und er liebt sie ja nicht, also wäre sie ihm auch egal! 

Sie hätte so gerne noch eine Chance... doch nicht für sich selbst! Für ihn, um diese Chance ihm in seine Hände zu legen und ihm ins Gesicht zu schreien "NUTZE SIE, WENN ICH DIR WAS BEDEUTE!"

Doch jetzt sitzt  sie wieder traurig und enttäuscht vor ihrem Computer und betrachtet die Bilder von ihm...

... Wer einen Vorschlag hat, wie diese Geschichte weiter oder sogar ausgehen könnte , der solle mir doch bitte seine Lösung schreiben! Ich würde mich freuen!

In unendlicher Liebe die fleißige Schreiberin...

Lebe deine Träume und träume nicht dein Leben... so leicht gesagt, doch wenn man keinen Sinn mehr im Leben sieht, lass mich doch träumen!          

24.11.06 19:22


... Entscheidung hin oder her?!...

<3 + BOY = </3

Hat von euch schonmal jemand gesagt: " Das war die beste Entscheidung meines Lebens!" ??? Ich würde das jetzt gerne sagen, und nach dem Treffen der letzten Entscheidung ihn aus meinem Leben zu streichen, dachte ich anfangs auch so... aber warum überrollen mich diese verdammten Zweifel JETZT schon wieder? Hab ich das "Richtige" getan?... Ich wollte sicherlich nicht, dass es so wurde wie es letztendlich kam, aber ich konnte es nicht verhindern! Ich habe waffenlos dagegen angekämpft! ALLEINE! Ohne ihn.... und das tut wohl am meisten weh. Mich trieb sicherlich auch Stolz aus der Türe doch was am meisten schmerzte war die Tatsache dass ich ein Niemand für ihn war und das hat du mir oft genug bewiesen! Ich erinnere mich noch sehr gerne an die schönen Stunden zurück... Erinnerungen die mir keiner nehmen kann! Und er wird immer einen Platz in meinem Herzen haben, auch wenn mich und meine Gedanken jeder verachtet! Ich stoße eindeutig auf Unverständniss (aber zum Glück auf Unterstützung) Ich schwimme jetzt gegen den Strom und werde zu meiner Entscheidung stehen... Ich habe sie getroffen und bin JETZT unglücklich damit.. Die Zeit zurückdrehen kann ich nicht... Vielleicht mag es besser sein so wie es jetzt kam, aber ich möchte meinen Gefühlen freien Lauf lassen und mir nicht selbst in die Tasche lügen müssen. Ich mache mir selber nichts mehr vor! Er hat mir wehgetan, ich habe ihm sicherlich auch wehgetan... aber warum?! Warum konnte ich mich so sehr täuschen lassen... Ich wünschte mir ich könnte seine Gedanken lesen... Wissen an was er denkt. Ob er sich überhaupt was denkt?!  Warum kann man(n) da nicht einfach drüber reden.. Warum musste er sich mir gegenüber so verhalten? War das sein Schutz oder wirklich das, was er empfunden hat? Sollte das letztere zutreffen, war meine Entscheidung richtig... 

Ich wünschte ich hätte noch einmal die Chance ... Ich wünschte mir er würde mich lieben... Mein Rachedurst ist schon lange gestillt... darauf bin ich sicherlich nicht aus... Ich hänge zwar noch an den "alten Zeiten" aber ich kann mir auch vorstellen dass alles nochmal besser sein könnte!  Wenn ich nur die Chance bei ihm hätte alles nochmal besser zu machen...

Ich werde jetzt meine Kraft nicht mehr verschwenden wegen etwas das sowieso sinnlos ist.. Ich werde einfach dahinleben... Ich bin zwar so wechselfreudig wie die Musik  die ich höre, aber ich weiß dass der Wunsch doch vielleicht noch einmal zu ihm zu gehören schon lange besteht.. ich wollte ihn verdrängen weil es wehtut ihn zuzulassen , aber ich ertrage den Schmerz gerne, weil ich das Gefühl habe, einen Funken Hoffnung in naher Zukunft sehen zu können... Bitte geh in Erfüllung!!!

Zu guter letzt die deutsche Übersetzung von Surrender - Billy Talent

Sie liest gegenüber der Straße ein Buch,
auf jemanden wartend, den sie nie treffen wird,
eine oder zwei Stunden über Kaffee reden.
Sie fragt sich, warum ich immer gute Laune habe.

Sie schlägt Zeit tot, bevor sie ihren Kram packt.
Sie braucht Unterstützung und ich wurde zur Krücke.
Sie wird nie wissen, wie viel sie mir bedeutet.
Ich würde das Spiel spielen, doch ich bin der Schiedsrichter.

Chorus:
(aufgeben)
jedes Wort, jeder Gedanke, jeder Ton
(aufgeben)
jede Berührung, jedes Lächeln, jedes Stirnrunzeln
(aufgeben)
der ganze Schmerz, den wir bis jetzt ertragen haben
(aufgeben)
All die Hoffnung, die ich verlor; sie wurde gefunden
Liefere dich mir aus.

Obwohl ich weiß, wonach ich suche
hat sie eine Mauer hinter ihrer Tür
ich würde in der Zeit reisen und ihr gestehen.
Aber ich habe Angst, dass sie den Boten erschießt.

Chorus

Ich denke, ich habe eine Blume in einer Wiese aus Worten gefunden.
Ich denke, ich habe eine Bume in einer Wiese aus Worten gefunden,
gesucht, bis meine Hände bluteten.
Diese Blume gehört nicht zu mir.
Ich denke, ich habe eine Blume in einer Wiese aus Worten gefunden.
Ich denke, ich habe eine Bume in einer Wiese aus Worten gefunden,
gesucht, bis meine Hände bluteten.
Diese Blume gehört nicht zu mir.
Diese Blume gehört nicht zu mir.
Warum kann sie nicht zu mir gehören?

Jedes Wort, jeder Gedanke, jeder Ton
Jede Berührung, jedes Lächeln, jedes Stirnrunzeln
All der Schmerz, den wir bis jetzt ertragen haben
All die Hoffnung, die ich verlor; sie wurde gefunden

Chorus
(aufgeben)
Ich war nie mutig genug, zu fragen
(aufgeben)
Ist mein Augenblick gekommen und vorübergegangen?
(aufgeben)
Ich war nie mutig genug, zu fragen
(aufgeben)
Ist mein Augenblick gekommen und vorübergegangen?
(aufgeben)
Ich war nie mutig genug, zu fragen
(aufgeben)
Ist mein Augenblick gekommen und vorübergegangen?
(aufgeben)
Ich war nie mutig genug, zu fragen

...Ich würde den Boten glaube ich nie abschießen...

In Liebe die Tagebuchschreiberin

22.11.06 17:20


Nur du und kein anderer...

Fehler sind da um gemacht zu werden, sie aber nicht zu wiederholen ... Das hat mal ein deutscher Aphoristiker gesagt! Fehler machen ist menschlich, das wissen wir alle und was menschlich ist, sollte man verzeihen können! Ich weiß garnicht welchen Standort ich gerade vertrete, ich weiß nur , dass ich Wünsche und Erwartungen habe... dass ich sie dir gegenüber nicht äußern kann es aber eigentlich sollte, das habe mir schon viele geraten. Und weil ich meine Wünsche nicht preisgebe, können sie nicht von dir erfüllt werden. Dann bin ich enttäuscht und traurig und lasse dich das spüren! Und du verstehst dann logischerweise weniger als die Hälfte! 

Deswegen wird es an der Zeit meine Wünsche zu äußern, ob du sie erfüllst, überlasse ich dir. Ob sich Konsequenzen daraus ziehen werden, weiß ich nicht! Aber verändern wird sich was, das verspreche ich MIR!

Ich wünsche mir:

- dass du Hallo sagst, wenn du online kommst und Tschüss sagst wenn du gehst, und mich nicht einfach unwissend verlässt und ich stundenlang warte und hoffe du kommst doch noch einmal online!

- dass du mir gegenüber Verständnis aufbringst! Ich kann schlecht mit den uns gegebenen Umständen leben. Es ist und wird nicht einfach, das wusste ich als ich mich "darauf" eingelassen habe... Aber es steckt noch viel mehr Potenzial in dem was wir haben und was wir können.

- dass du mir sagst, was du fühlst! Sag mir wenn du wütend bist, sag mir wenn du glücklich bist! Sag mir was du denkst! Ich werde zuhören und das Gleiche wünsche ich mir auch von dir. Höre mir zu, antworte mir und steh mir bei.

Was ich für dich empfinde kann keiner in Frage stellen. Ich erinnere mich noch gerne an die Momente zurück wie wir am Bahnhof standen und du mich in den Arm genommen hast und wir zu leiser Musik getanzt haben. Als wir vor unserem ersten Treffen uns tagelang geschrieben haben. Als wir uns das erste mal geküsst haben und du genau wusstest wie besonders und bedeutend dieser Kuss für mich sein würde. Als du gesagt hast, Schatz lass uns alles vergessen , lass uns von neuem beginnnen. Als du mir den ganzen Scheiß den ich gebaut habe, verzeihen konntest. All die anderen schönen Momente die ich gemeinsam mit dir erleben durfte. Ich will das alles nicht verlieren und das sage ich mit Tränen in den Augen! Sei einfach für mich da... Ich habe keine großen Erwartungen, ich will nicht dass du jede freie Minute für mich opferst, aber ein hallo und ein tschüss würden mir um einiges mehr Sicherheit und Bestätigung geben, zu dir zu gehören! ich will dir was bedeuten, dir gehören, dir wichtig sein! Und geliebt werden! So wie ich es auch tue! Glaubst du ich wäre so eine  empfindliche abartig schreckliche Zicke wenn du mir egal wärst?

Ich liebe dich über alles... bitte verzeih mir!

12.11.06 15:42


Verlust und Gewinn ...

Joa, wo fang ich an? Am besten sag ich euch wie's mir gerade geht...Mir gehts ganz gut! So ziemlich zumindest, denn in letzter Zeit wechselt meine Stimmung (NICHT meine Laune) nicht nur täglich sondern stündlich! Momentan fahren meine Gefühle Achterbahn, mein Verstand hat sich ausgeschalten und mein Schicksal scheint so undurchschaubar wie eine Teilnahme beim Lotto! Entweder man gewinnt und hat einen 6er mit Superzahl oder man hat das ganze Geld umsonst ausgegeben und gewinnt nichts! Stellt euch vor ,dieses Lottospiel wäre mein Leben. Momentan setze ich alles immer wieder auf die gleichen Zahlen. Immer und immer wieder.  Ich hoffe zu gewinnen, dabei springt für mich ab und zu mal ein 3er oder ein 4er raus aber mehr war bis jetzt noch nicht dabei! Doch gestern Abend traf ich genau ins Schwarze... Ich löste zwei Scheine.. einer mit vollkommen neuen Zahlen und einen mit meinen Lieblingszahlen die ich schon die ganze Zeit benutze! Dieser Schein war aber diesmal schlimmer als nur der Verlust des Einsatzes. Ich verlor sogleich Haus und Familie. Doch der andere Schein mit den vollkommen aus dem HERZEN heraus getippten Zahlen brachte mir endlich mal wieder den langersehnten Gewinn. Die Botschaft war ziemlich rührend und wunderschön. Doch irgendwie hält diese Wirkung nicht länger als 24-Stunden an... Ich kann mich nicht länger daran erfreuen als ein Tag! Dann ist der Gewinn auch schon wieder verpufft... Und alles ist wieder so deprimierend,enttäuschend und misstrauisch wie am Anfang... Warum kann die Liebe nicht ein einzig großer LottoGEWINN sein.. warum muss man für einen einzigen Gewinn erst wieder tausendmal verlieren? ... 

Ich lebe und liebe, gewinne und verliere trotzdem weiterhin... So ist das Spiel... das Spiel des Lebens! 

In Liebe , die veträumte Tagebuchschreiberin...   

"Engel, spring einfach und denke nicht an Morgen! Wer weiß schon was kommt? Wenn du springst weißt du's, es erwartet dich das Paradies!"

 

11.11.06 21:40


Perfektion...

... Would you ever?...

Would you ever...

buy me flowers?

carry me on your hands?

just send me kisses?

walk with me through a  park?

watch the beautiful sunrise with me in your arms?

give me your jacket if it's getting cold?

call me "the most important part in your life" ?

tell me that I'm the only one, with tears in your eyes?

take my hand and dance with me to the song "I will always love you" from Whitney Houston? 

give me your heart?

show me that you really love me?

I'm hopefully waiting that you'll make my dreams come true... But what will happen if my wishes will be wishes forever? Will I go or will I stay ?

written by myself...

Ich verstecke mich hinter einer Sprache, ich weiß das ganz genau. Aber anderst kann ich meine tiefsten Wünsche, meine Bedürfnisse und langgehegten Träume nicht ausdrücken. Wie auch? Bis zu diesem Moment wurde mir noch kein einziger Wunsch erfüllt... Bin ich zu erwartungsvoll? Ist das alles viel zu viel verlangt? Sind meine Ansprüche zu hoch oder ist die Welt da draueßn so kalt und hart , dass eine kleine Träumerin wie ich, keinen Platz findet? Gibt es noch viele andere wie mich oder bin ich einzig und allein mit meinen Träumen? 

Du findest einen Partner und jedesmal hofft man, es ist nicht einer von vielen sondern genau DER Partner , den man immer gesucht hat... Du bist glücklich doch trotzdem beurteilst du eure Beziehung für unvollkommen. Zweifel lassen dich nachdenklich werden... Du wirkst traurig, aber das bist du garnicht! Du bist warscheinlich nur kitschig... aber wenn man genau DIESEN einen gefunden hat, warum ist er nicht so perfekt, dass er dir diese Wünsche von deinen Augen ablesen kann? Es würde den wahrhaftig romantischen Zauber verlieren , würdest du es ihm einfach nur sagen. Wenn er dir DANN Blumen pflücken würde, wenn er DANN erst sagen würde "Ich liebe dich" mit Tränen in den Augen... dann wäre das alles nur die halbe Wahrheit... Es wäre gezwungen perfekt und nicht von Herzen kommend.  Gibt es diesen EINEN überhaupt noch?  Ich bin eine hoffnungslose Träumerin und das kann ich mit einem optimistischen Schmunzeln auf meinen Lippen sagen. Ich lache darüber, weil es so schön ist noch Träume zu haben... aber erfüllte Träume sind eben PERFEKT! Will ich überhaupt perfekt sein? Will ich perfekte Dinge haben und tun? Gibt es das PERFEKTE überhaupt? Gab es es jemals? Ich denke es schlummert nur irgendwo da draußen und wartet nur darauf aufgegriffen zu werden und ein Herz (oder auch zwei?! *grins* )  mit einem unglaublichen Leuchten zu erfüllen. Doch was erwartet man von mir? Was erwartet mein Partner von mir? Wünscht er sich vielleicht dasselbe? Oder hat er sich damit abgefunden, dass es so ist, wie es ist? Laufe ich genauso blind an seinen Wünschen vorbei, wie er an meinen? Braucht eine Liebe nur zeit um zu wachsen und um erkennen zu können, was eine Liebe perfekt macht oder macht sie wirklich so blind, dass man sich mit dem abgefunden hat, was man bekommt? Ich sehe die Liebe teils nüchtern , teils träumerisch und perfektionistisch... Ist die Liebe perfekt indem sie unperfekt bleibt?

 

Zum krönenden Abschluss (was jetzt nicht unbedingt mit dem obenstehenden Eintrag zu tun hat) : Ich liebe dich über alles und würde es dir gerne mit jedem Atemzug meines Lebens sagen... Geb mir die Chacne dazu und erkenne es!

*lächelnd und glücklich ins Bett leg*

9.11.06 00:12


Körperhass...

Jedes Mal die gleiche Qual... du zwingst dich vor den Spiegel und schaust von Angesicht zu Angesicht in deine schlimmsten Ängste.Du hasst deinen Körper und bist unfähig ihn zu akzeptieren. Makel, Ungereimtheiten und Barrieren die dich hindern dich zu öffnen, du selbst zu sein und die dich immer wieder erschaudern lassen. Angstlos warst du noch nie... Jemand könnte dir zu nahe kommen, dich so sehen wie du wirklich bist. Du wusstest schon immer dass es nie auf deinen charmanten Charakter, deine gute Eigenschaft als Freundin oder deine tolle Ausstrahlung ankam. Dein Körper war alleine ausschlaggebend, was dir dein Leben brachte. Oberflächlichkeiten gehörten für dich zum Alltag und du konntest dich damit abfinden.

Objekt der Begierde, des Hasses und der Lust.

Doch mittlerweile bist du an einem Punkt angelangt an dem du die Inakzeptanz deiner Selbst in Griff bekommen musst und willst. Du kannst dir nicht weiter selbst im Weg stehen. Alles für und mit ihm. Kein Anderer ist es soviel wert, wie er. Eine Umarmung wäre ein erster Schritt. Und ein "Du bist wunderschön, ich liebe dich so wie du bist" wäre der zweite... Du willst dich fallen lassen und willst auch ihm zuliebe so sein wie du bist. Und ein letztes Mal lässt du den qualvollen Blick über dein zweites ich in dem Spiegel gegenüber von dir schwiefen und seufzt. Brech aus deinem Käfig aus und Nehm dich so wie du bist!

Ich liebe dich über alles...

6.11.06 21:57


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